Dein Meal-Prep Plan
- Deine Suchkriterien:
- Zeitraum: 3 Tage
- Mahlzeiten pro Tag: Lunchbox
- Wie sollen verschiedene Ernährungsweisen der Familienmitglieder berücksichtigt werden?: Wo sinnvoll, gemeinsame Komponenten
- Budget: Mittel
- Starke Gerüche beim Aufwärmen vermeiden (z.B. für Büro‑Mahlzeit): on
Plan-Zusammenfassung
- Batch-Day: 2025-12-25
- Portionen: 3
- Lagerstrategie: Alle Komponenten heute vorkochen, vollständig abkühlen lassen (flach ausbreiten), dann in 3 Lunchboxen portionieren. Saucen/Dressings separat lagern und erst kurz vor dem Essen untermischen. Kühlkette einhalten (0–4°C), im Büro möglichst kurz bei Raumtemperatur stehen lassen.
• Geruchsarm-Fokus: keine stark aromatischen Currys, kein Knoblauch/Zwiebel-Bombing, keine Fisch-/Ferment-Noten; beim Aufwärmen lieber moderate Temperaturen und kurze Zeiten.
• Vegan: Für Cremigkeit (z. B. Dressing) Tahini/Pflanzenjoghurt nutzen; bei Produkten (Pesto, Brühe, Brot) auf tierfreie Zutaten achten.
Lager- & Behälterhinweise
Lagerung
- Kühlschranktemperatur ideal 0–4°C; Lunchboxen möglichst im kältesten Bereich lagern.
- Gekochte Speisen innerhalb von ca. 2 Stunden nach dem Kochen in den Kühlschrank bringen (nach zügigem Abkühlen).
- Saucen/Dressings getrennt lagern, damit Gerichte nicht matschig werden und länger frisch schmecken.
- Im Büro: Kühlakku oder Kühlschrank nutzen; Speisen nicht lange ungekühlt stehen lassen.
- Beim Aufwärmen: gleichmäßig erhitzen, zwischendurch umrühren; lieber mittlere Leistung als sehr heiß, um Geruch und Austrocknen zu reduzieren.
Empfohlene Behälter
- 2–3 Lunchboxen (ca. 900–1100 ml), mikrowellengeeignet, dicht schließend: Je 1 Portion pro Tag; ideal mit 2–3 Fächern (Basis getrennt von Frischem).
- 3 kleine Schraubgläser/Soßenbecher (50–100 ml), dicht: Dressing/extra Flüssigkeit separat mitnehmen.
- 1 flacher Vorratsbehälter (optional): Zum schnellen Abkühlen von Sauce/gekochten Komponenten vor dem Portionieren.
Mediterrane Quinoa-Kichererbsen-Bowl (Dressing separat) – schmeckt auch lauwarm, sehr bürotauglich.
Quinoa, Kichererbsen und mildes Ofengemüse mit frischen Gurken-/Tomatenwürfeln; Dressing separat für optimale Textur.
Portionierung: 1 Portion in 1 Lunchbox: ca. 200–220 g gekochte Quinoa, 150 g Kichererbsen, 200–250 g Ofengemüse, 100–150 g frisches Gemüse; Dressing nach Geschmack.
Komponenten: Quinoa, Ofengemüse (Zucchini, Paprika), Kichererbsen, Gurke, Cherry-Tomaten, Zitronen-Tahini-Dressing (separat)
- Quinoa gründlich waschen. 70 g Quinoa mit 170 ml Wasser und 1 Prise Salz aufkochen, 12–15 Min. sanft köcheln, 5 Min. quellen lassen, lockern und vollständig abkühlen.
- Ofengemüse: 1 Zucchini und 2 Paprika in Stücke schneiden. Mit 1–2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 TL milden Kräutern der Provence mischen. Bei 200°C (O/U) 20–25 Min. rösten, bis gar, dann abkühlen lassen.
- Kichererbsen (1 Dose) abspülen, abtropfen lassen. Optional kurz mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 1 TL Olivenöl mischen.
- Dressing: 2 EL Tahini, 2–3 EL Zitronensaft, 2–4 EL Wasser, 1 TL Ahornsirup, Salz, Pfeffer zu einer cremigen Sauce rühren (Wasser nach Bedarf).
- Frisch: 1/2 Gurke würfeln, 6–8 Cherry-Tomaten halbieren. Alles in die Lunchbox schichten: Quinoa + Ofengemüse + Kichererbsen, Frisches obenauf. Dressing separat abfüllen.
💡 Wenn du sehr geruchssensibel bist: Paprika eher mild rösten (nicht stark bräunen) und das Dressing nur leicht zitronig halten.
Geruchsarm geplant
Linsen-Bolognese mit Vollkornpasta – klassisch, mild gewürzt, beim Aufwärmen unauffällig.
Rote Linsen in tomatiger Sauce mit Karotte und Sellerie (optional), dazu Vollkornpasta. Kein intensiver Knoblauch, keine scharfen Gewürze.
Portionierung: 1 Portion: ca. 90–100 g trockene Vollkornpasta (gekocht), ca. 350–450 g Sauce.
Komponenten: Vollkornpasta, Rote Linsen-Tomatensauce, Karotte (und optional Sellerie/Zwiebel)
- Gemüse fein würfeln: 1 Karotte (und optional 1/2 Stange Sellerie). 1 kleine Zwiebel sehr fein hacken (optional; für geruchsärmer: weglassen oder nur kurz glasig dünsten).
- In einem Topf 1 EL Olivenöl erhitzen. Karotte (und Sellerie) 4–5 Min. dünsten, bis leicht weich.
- 150 g rote Linsen kurz abspülen. Mit 400 g passierten Tomaten, 200 ml Wasser, 1 TL Oregano/italienische Kräuter, 1 TL mildem Paprikapulver (optional), Salz und Pfeffer zugeben. 12–15 Min. sanft köcheln, bis Linsen weich sind. Bei Bedarf Wasser nachgießen.
- Für mehr Cremigkeit: 1 EL Tahini oder 2 EL Hafercuisine einrühren (optional). Abschmecken.
- Währenddessen Vollkornpasta kochen (1 Portion oder gleich mehr, wenn du Reste möchtest). Abgießen, kurz mit 1 TL Olivenöl mischen, abkühlen lassen.
- Portionieren: Pasta und Sauce in getrennte Fächer/Behälter oder zusammen in eine Lunchbox füllen. Vollständig abkühlen lassen und kalt stellen.
💡 Wenn du Zwiebel weglässt, gib stattdessen 1–2 TL milden Kräutermix und eine Prise Zucker/ Ahornsirup für Balance dazu.
Geruchsarm geplant
Cremiger Orzo-Spinat-Weiße-Bohnen-Topf – mild, sättigend, beim Erwärmen wenig Geruch.
Orzo (Reisnudeln) in einer milden, cremigen Sauce mit Spinat und weißen Bohnen. Zitrone erst am Ende für Frische, optional weglassen im Büro.
Portionierung: 1 Portion: ca. 80–90 g Orzo (trocken), 1/2 Dose weiße Bohnen, 80–120 g Spinat, 100–150 ml Hafercuisine/Alternative.
Komponenten: Orzo, Weiße Bohnen, Spinat, Milde cremige Sauce (Brühe + Hafercuisine)
- Orzo in einem Topf nach Packung al dente kochen. Abgießen und kurz mit 1 TL Olivenöl mischen.
- In demselben Topf (oder Pfanne) 1 EL Olivenöl erhitzen. Optional 1 kleine Schalotte sehr fein würfeln und 2–3 Min. sanft dünsten (für geruchsarm: weglassen).
- 200 ml milde Gemüsebrühe und 120–150 ml Hafercuisine (oder Sojacuisine) zugeben, kurz aufwallen lassen.
- Weiße Bohnen (1 Dose) abspülen, abtropfen lassen und in die Sauce geben. 3–4 Min. sanft köcheln.
- Spinat einrühren (bis zusammenfällt). Mit Salz, Pfeffer und 1 TL milden italienischen Kräutern abschmecken. Optional 1 TL Zitronensaft oder Zitronenabrieb für Frische.
- Orzo unterheben, bis alles cremig gebunden ist. Vollständig abkühlen lassen und in die Lunchbox füllen.
💡 Zitrone im Büro nur nutzen, wenn du es magst; ansonsten neutral lassen. Kein Knoblauch nötig.
Geruchsarm geplant
1) Parallel starten: Ofen vorheizen + Wasser aufsetzen
- Backofen auf 200°C (O/U) vorheizen.
- Zwei Töpfe mit Wasser aufsetzen: einen für Quinoa/Orzo, einen für Pasta (oder nacheinander kochen).
Verwendet für: Tag 1 Lunchbox, Tag 2 Lunchbox, Tag 3 Lunchbox
Lagern: Gekochte Komponenten nach dem Garen flach ausbreiten und zügig abkühlen lassen, dann abgedeckt kalt stellen.
Cooling: Ziel: in ca. 1 Stunde deutlich abkühlen lassen; erst dann in geschlossene Boxen. Nicht heiß in den Kühlschrank stapeln.
2) Ofengemüse in einem Durchgang rösten
- Zucchini und Paprika schneiden, würzen, auf einem Blech verteilen.
- 20–25 Minuten rösten, einmal wenden.
- Komplett abkühlen lassen.
Verwendet für: Tag 1 Lunchbox
Lagern: Luftdicht im Kühlschrank, 3 Tage haltbar.
Cooling: Auf dem Blech ausdampfen lassen, dann in Box umfüllen.
3) Getreide/Nudeln kochen und getrennt abkühlen
- Quinoa kochen, abkühlen lassen (Tag 1).
- Vollkornpasta kochen, abkühlen lassen (Tag 2).
- Orzo kochen, abkühlen lassen (Tag 3).
Verwendet für: Tag 1 Lunchbox, Tag 2 Lunchbox, Tag 3 Lunchbox
Lagern: Jeweils luftdicht im Kühlschrank; ideal getrennt von Saucen lagern.
Cooling: Auf einem flachen Teller/Blech ausbreiten, damit es nicht weitergart und schneller abkühlt.
4) Zwei Saucen nacheinander kochen: Linsen-Bolognese und cremige Orzo-Sauce
- Zuerst Linsen-Bolognese kochen (Topf). In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
- Topf kurz ausspülen oder auswischen, dann cremige Bohnen-Spinat-Sauce kochen und mit Orzo mischen.
Verwendet für: Tag 2 Lunchbox, Tag 3 Lunchbox
Lagern: Saucen luftdicht im Kühlschrank; Pasta ideal getrennt.
Cooling: Saucen zum Abkühlen in flache Behälter füllen (große Oberfläche).
5) Kalte Komponenten & Dressing zuletzt
- Gurke und Tomaten schneiden (Tag 1).
- Zitronen-Tahini-Dressing rühren und in Mini-Behälter füllen.
- Alles final in 3 Lunchboxen portionieren, beschriften (Tag + Datum).
Verwendet für: Tag 1 Lunchbox
Lagern: Frisches Gemüse und Dressing getrennt lagern, damit nichts wässrig wird.
Cooling: Dressing erst nach dem Abkühlen der warmen Basis in die Boxen danebenstellen.
Einkaufsliste
- 1 Zucchini
- 2 Paprika (mild, z. B. rot/gelb)
- 1 Gurke
- 6–8 Cherry-Tomaten
- 1–2 Karotten
- Optional: 1/2 Stange Sellerie
- Optional: 1 kleine Zwiebel oder Schalotte (für sehr geruchsarm auch weglassen)
- 1 Zitrone
- Frischer Spinat (ca. 100–150 g)
- 1 Dose Kichererbsen
- 1 Dose weiße Bohnen
- 1 Packung/Flasche passierte Tomaten (ca. 400 g)
- Quinoa
- Rote Linsen
- Vollkornpasta
- Orzo (Reisnudeln) oder kleine Nudeln
- Hafercuisine oder Sojacuisine (ca. 250 ml)
- Optional: pflanzlicher Joghurt natur (statt Cuisine möglich)
- Olivenöl
- Tahini
- Ahornsirup oder anderes mildes Süßungsmittel
- Milde Gemüsebrühe (Pulver oder Würfel, vegan)
- Salz
- Pfeffer
- Italienische Kräuter oder Kräuter der Provence
- Optional: mildes Paprikapulver
Tipps
- Geruchsarm im Büro: mittlere Mikrowellenleistung, kürzere Intervalle, zwischendurch umrühren; verhindert „gekochte“ Gerüche und Austrocknen.
- Dressing/saure Komponenten (Zitrone) getrennt: schmeckt frischer und reduziert Geruch beim Erwärmen.
- Boxen beschriften: Tag + Datum (Batch Day 2025-12-25) und geplantes Verzehrdatum.
- Wenn du am 3. Tag unsicher bist: Orzo-Gericht vollständig durcherhitzen und sensorisch prüfen (Geruch/Optik). Bei Zweifel entsorgen.
- Vegan-Check: Brühe, Pasta (meist vegan, aber prüfen), Tahini und Cuisine sind in der Regel vegan; bei Fertigprodukten Zutatenliste lesen.
